Kapitel 12/12 ist vorbei. Nach dem kürzesten Tag des Jahres kommt nun die Zeit des Lichts…

Kapitel 12/12 ist vorbei. Nach dem kürzesten Tag des Jahres kommt nun die Zeit des Lichts…

Mit dem Dezember ging das Jahr 2025 zu Ende. Es war anders als anfänglich gedacht. Das Jahr war spannend, beängstigend, eindrucksvoll, aufregend, lehrreich und nicht zuletzt auch wegen verschiedener Krisen auf der Welt herausfordernd. Aber das sind nur meine ganz eigenen Erfahrungen des Jahres. Vor allem war es, nicht zuletzt wegen meiner Beförderung zum Oberst der Reserve eines, erfolgreich. Für jeden von uns sind unterschiedliche Dinge Motivationstreiber. Meine Erkenntnis, dass trotz aller Herausforderungen das vergangene Jahr sehr erfolgreich war, lässt mich mit neuer Kraft und Zuversicht in 2026 starten.

Leider sehen wir selber unsere eigenen Erfolge manchmal nicht. Wie sagt man doch so schön, man sieht dann den Wald vor lauter Bäumen nicht. Dann braucht es die Anerkennung von Familie, Freunden, Kameraden, Arbeitskollegen oder anderen, einem nahe stehenden Menschen – manchmal der Gesellschaft an sich. Daher bemühe ich mich immer, die Leistungen meiner Mitmenschen nicht nur zu sehen und anzuerkennen, sondern sie wirklich zu würdigen. Am schönsten geht dies über kleine Aufmerksamkeiten. Weihnachten bietet sich hierfür geradezu an – ein kleines Geschenk oder eine Karte mit der Nachricht: „Ich denke an Dich.“ Es muss ja nichts Großes sein. Ich bin der Meinung, dass ein Geschenk in erster Linie ausdrücken soll, dass man sich über den anderen Menschen Gedanken gemacht hat. Bekommt man von einer Person regelmäßig Geschenke, egal wie groß diese sind, bei denen man sofort merkt, dass sie nur gekauft wurde, um auch etwas in den Händen zu halten und bei denen merklich kein Gedanke daran „verschwendet“ wurde, was dem Beschenkten eigentlich gefällt, was er braucht oder was einem mit dieser Person verbindet, sollte einen dazu bringen darüber nachzudenken, den Kontakt zu lösen. Geschenke sind nicht verpflichtend und es ist viel ehrlicher, nichts zu schenken, als einfach irgendwas.

Manchmal sind die Leistungen, die einzelne Menschen erbringen, etwas größer. Ich konnte zum Ende des Jahres bereits mehrfach die von unserem Landesbereich neu geschaffene Likedeeler Auszeichnung des Landesbereiches I der Gesellschaft für Sicherheitspolitik verleihen. Solche Anlässe sind mir stets eine besondere Freude. Ich berichtete darüber.

Wer nicht mit Bedacht schenken, würdigen und geben kann, der zeigt, dass er selber nicht bereit ist, zu leisten und gleichzeitig Neid auf die Leistungen anderer empfindet. Eine solche Auszeichnung z.B. hat einen verschwindend geringen finanziellen Wert im niedrigen Eurobereich. Der ideelle Wert und das Potential für weitere Leistungen zu motivieren sind hingegen um ein Vielfaches höher. Daher sollte jeder die sich bietenden Gelegenheiten zur Würdigung der Leistungen anderer nutzen. Es stuft Sie nicht herab, wenn Sie Leistungen würdigen, im Gegenteil, sie wachsen daran und zeigen einen guten Charakter. Vor allem machen Sie damit Mut für die Zukunft. Und wie sagte Victor Hugo so schön:

Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Chance.

Wir alle müssen in der jetzigen Zeit mehr Chancen sehen. Zudem können wir uns auch jederzeit aktiv selber mit den alltäglichen Erfolgen und jenen, die wir uns über längere Zeiträume erarbeiten, motivieren. Wir müssen sie uns nur selber bewusst machen.

Ich lade Sie gern ein, mich auf meinem Weg ein Stück zu begleiten. Schreiben Sie z.B. Ihre absolvierten Meilensteine und Erfolge im Dezember oder auch in 2024 in den Kommentar. Gerne können Sie auch Ihre nun anstehenden Projekte für 2025 erwähnen. Meine Erfolge finden Sie hier.

Meine Erfolge des zwölften Kapitels 2025

Beruflich / Dienstlich

Der Dezember hat mich leider gesundheitlich vorübergehend aus dem Spiel genommen. Dennoch kann ich nicht sagen, dass der Monat an sich nicht erfolgreich war. Vor allem bot er mir so die Möglichkeit, das Jahr zu reflektieren und dabei festzustellen, dass das es insgesamt sehr erfolgreich verlaufen ist. Diese Erkenntnis wäre mir ohne diese unfreiwillige, gesundheitliche Auszeit wohl tatsächlich im Eifer des Gefechts verborgen geblieben. Unter anderem meine Zeit im Bundesministerium der Verteidigung und im Kommando CIR lassen mich mit einem gewissen Stolz auf das Jahr zurückblicken.

Es war ein gutes Jahr.

In Vereinen

Im Dezember haben wir noch mehrere sehr erfolgreiche Schulveranstaltungen durchgeführt und die Veranstaltungsplanung für 2025 ist auf einem guten Weg. Es fehlen noch ein Absprachen. Selbstverständlich werden wir unser Schulprojekt auch in 2026 weiter betreiben. Schließlich ist die Jugend unsere Zukunft.

Privat

Privat war der Dezember, wie man sich denken kann auch nicht einfach. Aber auch der gesundheitliche Rückschlag konnte nicht verhindern, dass ich mein ursprünglich gesetztes sportliches Ziel für 2025 erreiche.

Ich konnte mein sportliches Ziel erreichen und die 6.500 km übererfüllen. Insgesamt habe ich in 2025 6.738,72 km durch eigene Muskelkraft zurückgelet. Für 2026 werde ich mir wieder 6.500 km als Ziel setzen.

Summa summarum

Das Jahr 2025 war trotz aller Herausforderungen für mich ein sehr erfolgreiches Jahr in dem ich vor allem mein wichtigstes Ziel erreichen konnte und wirklich für jeden einzelnen Tag sagen kann, dass ich etwas Neues gelernt habe oder in einer Sache besser geworden bin. Und natürlich, dass ich mein Langzeitziel der Beförderung erreicht habe.

Jetzt bin ich natürlich auch auf Ihre Erfolge gespannt. Falls Sie Lust bekommen haben, Ihre Erfolge nicht nur mit mir zu feiern, sondern sie auch gemeinsam mit mir zu erreichen…

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